Alles ist eins

Change the way you see things and the things you see will change.“ – Wayne Dyer

Die grundlegende Lehre des Taoismus besagt, dass es eine natürliche, alles umfassende Balance gibt. Ob es eine höhere Macht gibt, die unsere wunderbare Welt hat entstehen lassen, oder nicht, ist völlig egal. Alle Dinge, Lebewesen und Organismen sind in sich in ihrem eigenen einfachen Sein in Balance sowie in ihren Beziehungen untereinander. Je mehr wir entgegen dieser natürlichen Balance agieren, desto weiter entfernen wir uns von dem Zustand, in dem alles einfach geschieht, weil es eben so ist, wie es ist.  

Auch der Mensch, jeder und jede einzelne von uns, ist Teil dieser natürlichen Balance. Doch der Mensch ist sehr leicht von dieser Balance abzulenken, weil wir ein Bewusstsein haben, einen Verstand und der Verstand kann getäuscht und konditioniert werden. Als Kleinkinder ist uns unsere Energie innerhalb der Balance bewusst. Wir sind einfach. Dann lernen wir von unseren Eltern, was man alles sollte und nicht sollte, wir kommen in die Schule, wir fügen uns in eine Gesellschaft ein, die selbst ein Konstrukt des menschlichen Verstandes ist. Wir übernehmen die Werte und Normen unseres Kulturkreises und halten diese für die Wahrheit.

Und irgendwann verstehen wir uns selbst nicht mehr.

Wenn wir wieder lernen, unserer eigenen inneren Balance zu folgen und darauf vertrauen, dass mit dieser Balance auch die Welt um uns herum im Einklang ist, dann können wir unsere Potenziale und Stärken viel besser nutzen. Wir können unsere eigenen kleine Welt besser machen und dadurch das große Ganze heilen.

Für alle, die das Thema weiterführend interessiert, habe ich hier zwei Buchempfehlungen: 

1. The Tao of Pooh – Benjamin Hoff. Der Taoismus sehr einfach und nachvollziehbar erklärt am Beispiel von Winnie the Pooh. 

2. The Serengeti Rules – Sean B. Carroll. Für alle, die die Philosophie mit wissenschaftlichen Fakten belegt haben wollen. 

Alles ist eins. 

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