Neues Medium

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Vielleicht hast du Lust, mal vorbeizuschauen. Ich würde mich freuen! 

Deine Michelle

Dankbarkeit

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ – Francis Bacon

Vor Kurzem las ich einen Artikel auf der Seite einer Krankenversicherung zum Thema Dankbarkeit. Ich selbst praktizieren Dankbarkeit bewusst seit einigen Jahren. Meine morgendliche Meditation schließe ich gedanklich immer mit den drei größten Dingen, für die ich dankbar bin: Das Leben, das ich leben darf und kann. Die Menschen, die mich lieben wie ich bin. Mein Körper, der gesund ist und mich sicher durch den Tag bringt. Abends überlege ich mir drei Dinge, für die ich an diesem Tag dankbar war. Es muss sich dabei gar nicht um etwas Großes oder Außergewöhnliches handeln. Dankbar dürfen wir insbesondere für die kleinen Dinge im Leben sein. Ein leckeres Mittagessen, gemeinsames Lachen mit Kollegen im Büro, die Sonne beim Spazierengehen. 

Dankbarkeit wird seit einigen Jahren erforscht und Studien belegen inzwischen den positiven Effekt für die Gesundheit. Ein Grund dafür ist, so vermuten Psychologen, dass eine positive Emotion wie Dankbarkeit nicht gleichzeitig mit negativen Emotionen wahrgenommen werden kann und somit zu größerem Wohlbefinden führt. Nicht nur im Inneren, sondern auch im Außen. Denn sind wir jemandem zum Beispiel für etwas dankbar und äußern dies auch, so tut das nicht nur uns gut, sondern auch unserem Gegenüber. Das stärkt die soziale Verbindung. 

Daher aus gegebenem Anlass: 

DANKE, dass ich meine Gedanken mit dir teilen darf. 

DANKE, dass du dir die Zeit nimmst, meinen Blog zu lesen. 

DANKE, dass es dich gibt. 

Das perfekte Mittelmaß

„Eine gesunde Balance lebt von einem Ausgleich zwischen sein und tun.“ – Unbekannt

Während meines Studiums in Bremen waren zwei Semester im Ausland verpflichtend. Das eine verbrachte ich in Schweden und rückblickend waren das die besten sechs Monate meines bisherigen Lebens. Die Zeit hat mich so positiv geprägt, dass ich in Coaching-Sitzungen immer von meinem „Schweden-Gefühl“ sprach und nach wie vor, lösen alleine die Gedanken und Erinnerungen an diese Zeit ein warmes Gefühl in mir aus. 

Warum? 

Weil ich in diesen sechs Monaten völlig im Einklang mit mir, den Menschen um mich herum und der Art und Weise war, wie ich meinen Alltag gestaltete. Alles war in Balance, nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern genau richtig. Ich lernte nicht so viel, sondern ließ auch mal fünfe gerade sein. Ich war nicht so streng mit meiner Ernährung, sondern aß auch mal zwei Stücke Kuchen – einfach, weil es lecker war. Ich ging zum Sport, wenn ich Lust hatte, ich sagte auch mal Nein zu Verabredungen, wenn mir eher danach war, Zeit mit mir selbst zu verbringen.

Für diesen Gefühlzustand haben die Schweden sogar ein eigenes Wort: Lagom. Es bedeutet so viel wie „genug, angemessen, passend“ und beschreibt das perfekte Mittelmaß, ein gesundes Leben im Gleichgewicht und eine nachhaltige Lebenseinstellung, bei der Freude und Glück durch die kleinen Momente im Alltag entstehen und man sich abkehrt von dem ständigen Streben nach mehr. 

Ich persönlich schaffe es immer besser, meinen Alltag lagom zu gestalten. Ich merke, wenn in mir der Schalter von „Wollen“ auf „Müssen“ umspringt. Was mal ok ist, aber eben nicht ständig. 

Wie ist es bei dir: Lebst du lagom? 

Werkseinstellung Selbstliebe

„Deine Aufgabe besteht nicht darin, die Liebe zu suchen, sondern in dir selbst alle Schranken zu finden, die du gegen sie aufgerichtet hast.“ – Rumi

Seit zwei Jahren bin ich aktiv mit der Entwicklung meiner Persönlichkeit beschäftigt. Ich habe in so dunkle Ecken meiner Psyche geleuchtet, von denen mir gar nicht bewusst war, dass sie überhaupt da sind. Diesen Weg habe ich eingeschlagen, weil ich herausfinden wollte, warum es mir so schwer fällt, mich auf Menschen (insbesondere in Bezug auf romantische Beziehungen) einzulassen. Und ohne Spaß: 

Es war ein so stark verwebtes Netz aus negativen Glaubenssätzen, dass ich zwischendurch nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist. Die Schranken zu finden, die ich gegen tiefe Bindungen aufgerichtet hatte, war keine leichte Aufgabe. Ich habe viel nachgedacht, mit Freunden, Familie und meinem Coach geredet, reflektiert und neu sortiert, alte Gewohnheiten durch neue ersetzt. 

Und langsam aber stetig wurden die Ecken in meinem Inneren heller. Ich begann, mich leichter zu fühlen. Geerdeter. Zufriedener. 

Ich glaube daran, dass wir bestimmte Erfahrungen im Leben machen, die uns prägen, die uns aber auch auf die Probe stellen und prüfen. Hast du gelernt, was du lernen solltest? Wenn nein, werden sich Situationen und Muster wiederholen – solange, bis du gelernt hast, was du lernen sollst. 

Ich wurde in den letzten zwei Wochen auf die Probe gestellt. 

Ich habe eine Ausbildung angefangen, um eine Methode der Persönlichkeitsentwicklung im Detail zu erlernen. Als ich auf diese Methode stieß, hat mein ganzes Sein angefangen zu leuchten. Alles in mir sagte: „DAS muss ich genauer wissen.“ Die Methode tendiert in die spirituelle Richtung und basiert auf Astrologie und Energieflüssen. Dinge, an die man auf eine gewisse Art und Weise glauben muss, weil sie auf wissenschaftlicher Basis nicht überprüfbar sind. Aus meinem engen Bekanntenkreis erhielt ich aus einer Ecke große Skepsis. Auf rationaler Ebene konnte ich diese Skepsis verstehen. Was mich selbst erschütterte, war das Gefühl, dass es in mir auslöste: Ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog, mir den Hals abschnürte. Ich fühlte mich persönlich angegriffen, ich war zutiefst verletzt und es dauerte ein paar Tage bis ich verstand, warum. 

Die Meinung des Bekannten triggerte meinen tiefsten Glaubenssatz: So, wie ich bin, kann man mich nicht mögen. Die Angst vor Ablehnung hatte mich jahrelang begleitet und im Kern zwei Dinge ausgelöst: Erstens, dass ich mich selbst für nicht genug hielt und mich immer ans Außen anzupassen versuchte und zweitens, dass ich andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an mich heranließ und das Gefühl hatte, alleine klarkommen zu müssen. 

Ich hatte das in den letzten zwei Jahren alles aufgearbeitet und verstanden. Die Prüfung kam dann mit der Äußerung des Bekannten, die mich tief traf. Erst eine Aussage meiner Mutter führte zum erlösenden Aha-Moment: „Lass dich doch nicht verunsichern, Michelle. Wenn dir diese Ausbildung Freude macht, ist doch alles gut. Es ist egal, was andere denken.“

Es ist egal, was andere denken. Selbstliebe ist deine Werkseinstellung.

Folge deiner Freude, dann werden deine Träume wahr. 

Zufrieden glücklich

„Glück ist nichts anderes als die Zufriedenheit mit dem eigenen Sein.“ – Giacomo Leopardi

Glückspilz, Glücksspiel, eine glückliche Fügung. In der Regel wird „Glück“ mit etwas Kurzfristigem in Verbindung gesetzt. Kein Wunder also, dass wir ständig auf der Suche nach dem Glück sind, denn in einem Moment ist es da – und dann wieder nicht. 

Der Psychologieprofessor Philipp Mayring hat sich an der Universität Klagenfurt eingehender mit den verschiedenen Zuständen des Wohlbefindens beschäftigt: Freude, Glück und Zufriedenheit. Während Freude und Glück tatsächlich eher kurzfristige  Gefühlszustände beschreiben, die mit emotionalen Hochs einhergehen, ist Zufriedenheit eine eher stabile, ruhige Gefühlslage. Der Unterschied ist, dass Zufriedenheit, im Gegensatz zu Freude und Glück, nicht situationsabhängig ist, sondern in der grundlegenden Einstellung eines Menschen zum Leben wurzelt. 

Das Tolle daran ist: Je zufriedener man ist, desto mehr Momente der Freude und des Glücks erlebt man. 

Ist der Boden gesund, kann ein Lichtermeer entstehen. 

Wie kann man das nun praktisch umsetzen? Ändere deine Gedanken. Wenn es zum Beispiel das nächste Mal regnet, denk an Karl Valentin: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

Gefühle wollen gefühlt werden

„Es ruckelt immer ein wenig, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet.“ – Unbekannt

In den letzten Jahren habe ich gelernt, wie es sich anfühlt, wenn sich negative Emotionen aufstauen. Wenn ich sie nicht zulasse, ihnen nicht die Tür öffne, um sie zu fühlen. Nach meinem Fahrradunfall fand ich Kraft in dem Glauben daran, dass alles, was im Leben passiert, einen Grund hat, dass ich etwas lernen soll, auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, was das vielleicht sein wird. Dieser Glaube hat mir seither in vielen Situationen geholfen, durchzuhalten und zu wachsen. 

Die Kehrseite der Medaille war, dass ich negativen Gedanken und Emotionen keinen Raum ließ. Wenn mich etwas traurig machte oder verletzte, dann überlagerte ich die Sache mit dem, was ich daraus vielleicht an Lehren ziehen konnte. Ich wollte den Schmerz nicht fühlen. Ich hatte Angst davor, schwach zu sein, denn nach wie vor herrschte der Glaubenssatz in mir, dass ich mir Zuneigung und Liebe durch Leistung erarbeiten musste. 

Bevor ich mit meinem Ex-Freund zusammen kam, hatte ich ihm fast genau ein Jahr vorher einen Korb gegeben. In den darauffolgenden Monaten hatte ich immer wieder den Gedanken, einen Fehler gemacht zu haben. Eine wichtige Sache in meinem Leben verpasst und vergeigt zu haben. Aber ich ließ das nicht zu, es hatte wohl irgendeinen Grund gegeben, warum das so passiert war. Und ja, den hatte es tatsächlich gegeben. Ich sollte lernen, Gefühle zuzulassen. 

Ich war auf einem Open-Air Konzert mit ein paar Freunden, ich stand mitten in der Menge, umringt von Menschen und ohne Vorwarnung fingen die Tränen an zu rollen. Ich verließ das Konzert ohne mich zu verabschieden und rannte buchstäblich nach hause. Mit dem Schließen der Wohnungstür brach ich im Flur zusammen und weinte mir die Seele aus dem Leib. Und es tat weh. So weh. 

Doch danach fühlte ich mich besser. Eine neue Leichtigkeit durchströmte mich und ich verstand, dass Gefühle zum Fühlen da sind. Wenn ich ihnen die Tür vor der Nase zuhalte, dann gehen sie nicht weg. Sie bleiben dort stehen, sie wollen rein und fangen irgendwann an, gegen die Tür zu drücken. Sie wollen gefühlt werden – nicht gelebt werden! Das ist ein Unterschied. Aber wenn es dir schlecht geht, dann lass das Gefühl zu. Es geht dir schlecht und das ist okay. Suche auch nicht nach Gründen für das Gefühl, sondern fühle es einfach. 

„I thought I was supposed to be happy. I thought that happy was for feeling and that pain was for fixing and numbing and deflecting and hiding and ignoring. I thought that when life got hard, it was because I had gone wrong somewhere. I thought that pain was weakness and that I was supposed to suck it up. But […] to be alive is to be in a perpetual state of revolution. Whether I like it or not, pain is the fuel of revolution. Everthing I need, to become the woman I’m meant to be next, is inside my feelings of now. Life is alchemy, and emotions are the fire that turns me to gold.“ – Glennon Doyle 

Sei frei in deinen Emotionen. 

Feel it all. Be gold. Be free.

Gewohnheiten ändern

Eine Autobiografie in fünf Kapiteln – von Portia Nelson

Ich gehe die Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. 

Ich falle hinein. Ich bin verloren. Ich bin ohne Hoffnung. 

Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder herauszukommen. 

 

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. 

Ich tue so, als sähe ich es nicht. Ich falle wieder hinein. Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein. 

Aber es ist nicht meine Schuld. Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen. 

 

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. 

Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein. Aus Gewohnheit. Meine Augen sind offen. Ich weiß, wo ich bin. 

Es ist meine Schuld. Ich komme sofort heraus. 

 

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. 

Ich gehe darum herum. 

 

Ich gehe eine andere Straße. 

Eine nachhaltige Morgenroutine

How we start our day determines how we create our life.“ – Hal Elrod

Wie bereits im letzten Artikel kurz beschrieben, sind Routinen für unser Gehirn wichtig, um Probleme (zunächst) zu eliminieren, den ständigen Strom an Reizen und Sinneseindrücken zu verarbeiten und letztendlich Energie zu sparen. Ist ein Verhalten aus Sicht unseres Gehirns erfolgreich, z.B. weil Glückshormone ausgeschüttet oder negative Gefühle wie Angst vermieden werden, wandert das Verhalten immer mehr vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein und setzt sich fest. Deshalb sind Veränderungen von Routinen und Verhaltens- oder Denkmustern auch so schwierig.

Unser Biorhythmus wird vorrangig bestimmt durch zwei Hormone: Melatonin, das Schlafhormon, und Cortisol, das Stresshormon. Sobald Licht auf unsere Netzhaut und Haut trifft, startet die Ausschüttung von Cortisol und wir werden wach. Gegen Abend wird Cortisol dann abgebaut und wir werden müde. Gleichzeitig ist das der Startschuss für den Gegenspieler, Melatonin, das uns noch müder macht. 

In den Morgenstunden ist also das Cortisollevel sehr hoch. Wer hier ansetzt und den Stresspegel niedrig hält, schafft eine gute Grundlage, damit das auch über den Tag verteilt so bleibt. Das bedeutet nicht, dass man dann gar keinen Stress mehr hat. Stress an sich ist ein Schutzmechanismus des Körpers und kann auch positiv sein. Aber den Stresspegel insgesamt abzuflachen bietet sorgt für mehr Ausgeglichenheit, das sollte einleuchten. 

Coffein am Morgen sorgt übrigens dafür, dass der Cortisolspiegel zusätzlich steigt. Dem Körper wird so die Möglichkeit genommen, auf natürliche Weise wach zu werden. Wenn du morgens zum Beispiel nicht auf deinen Kaffee verzichten, deinem Körper aber etwas Gutes tun möchtest, dann nimm dir lieber 5-10 Minuten bewusst Zeit, den Kaffee zu trinken, anstatt nebenbei am Schreibtisch oder to go in der Straßenbahn. Auch Bewegung am Morgen, z.B. ein kurzer Spaziergang, 10 Minuten Yoga oder Dehnübungen, helfen dabei, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen und Entspannung zu finden. Oder vielleicht hast du eine Pflege-Routine im Bad, der du dich bewusst widmen kannst.

Klein anfangen ist auch hier die Devise. Wer bereits achtsam und zufrieden in den Tag startet, legt einen wichtigen Grundstein dafür, den Rest des Tages in Balance zu verbringen. 

Die kleinen Dinge

Die Welt ist voller kleiner Freuden, die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben.“ – Li Bai

Menschen sind Gewohnheitstiere. Unser Gehirn kann sich sehr schnell an neue Umstände und Gegebenheiten anpassen, denn es ist eine Problemlösemaschine. Gleichzeitig macht es sich das Gehirn gerne so leicht wie möglich, denn es möchte möglichst energieeffizient arbeiten. Gewohnheiten und Routinen, genau wie Denk- und Verhaltensmuster eliminieren Probleme bzw. lassen sie (zunächst) nicht aufkommen. Und ohne, dass wir es wirklich mitbekommen, dirigiert uns unser Autopilot durch die Tage und Wochen. 

Um diese schleierhaften Abläufe zu durchbrechen gibt es verschiedene Methoden und Möglichkeiten. Eine gefällt mir persönlich besonders gut, denn sie hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass die allgemeine Grundeinstellung zum Leben positiver wird. Die Rede ist von einem Glückstagebuch

Benötigt werden Papier und ein Stift. Ich nutze einen kleinen Jahrestaschenkalender im A6 Format mit einer Seite pro Tag, ich habe aber auch schon einfache Schreibhefte oder kleine Zettel verwendet. Wer nicht schreiben mag, kann die Übung auch mündlich machen, beispielsweise mit einem Familienmitglied oder dem Partner oder der Partnerin. 

Im Kern geht es darum, drei Dinge zu nennen, die tagsüber ein positives Gefühl ausgelöst haben. Freude, Dankbarkeit, Sicherheit, Gemütlichkeit usw. Eine Freundin nennt das liebevoll „Erdbeeren pflücken“. Wichtig dabei ist nicht nur die Sache an sich zu benennen, sondern auch das Gefühl selbst und sich dieses Gefühl für einen kurzen Moment in Erinnerung zu rufen. Das Schöne dabei ist: Unser Gehirn schüttet alleine durch die Erinnerung an den Moment und das Gefühl erneute Glückshormone aus. 

Wichtig: Routinen stellen sich im Schnitt nach 66 Tagen ein. Das heißt, das Gehirn braucht im Schnitt 66 Tage, um sich an neue Abläufe zu gewöhnen und neue Denkmuster zu etablieren. Ich empfehle dir daher, die Übung mit dem Glückstagebuch mindestens drei Monate beizubehalten. 

Unsere Welt ist voller Wunder, unser Alltag voller kleiner Freuden. Gehe mit wachen Augen durch die Welt, damit du abends drei Dinge für dein Glückstagebuch nennen kannst. 

Spüre, was sich verändert. 

The Shift

We shall not cease from exploration. And the end of all our exploring will be to arrive where we startet and know the place for the first time.“ – T.S. Elliot

Dr. Wayne Dyer ist eine sehr inspirierende Person für mich. Geboren und aufgewachsen in Detroit in den USA, verbrachte er seine Kindheit und Jugend zum Großteil in Waisenhäusern und Pflegefamilien. Trotz aller Hürden, die ihm die Gesellschaft auferlegte, führte ihn sein beruflicher Werdegang bis zum Doktorat im Bereich Educational Counselling. Einige Jahre arbeitete er als Professor an der St. John’s University in New York. Durch seine Arbeit mit jungen Menschen entdeckte er ein weitverbreitetes Bedürfnis nach Selbsterkenntnis und persönlichem Wachstum.

Nachdem er bereits einige Bücher zu dem Thema veröffentlicht hatte, erfuhr er einen „shift“ – einen Wandel in seiner Betrachtungsweise und Denken, was ihn dazu führte, sich mit spirituellen Fragen der menschlichen Existenz zu beschäftigen. Heute ist er als internationaler Autor und Speaker zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung und spirituellem Wachstum weltweit bekannt. 

„My purpose is to help people look at themselves and begin to shift their concepts.“ – Wayne Dyer

„The Shift“ ist ein Film, in dem zwei Paare und ein Filmteam mit der Inspiration von Wayne Dyer in Berührung kommen. Der Film ist frei auf Youtube verfügbar und ich möchte dich einladen, es dir auf dem Sofa gemütlich zu machen. 

Vielleicht erfährst auch du einen „shift“. Lass dich inspirieren.