Zufrieden glücklich

„Glück ist nichts anderes als die Zufriedenheit mit dem eigenen Sein.“ – Giacomo Leopardi

Glückspilz, Glücksspiel, eine glückliche Fügung. In der Regel wird „Glück“ mit etwas Kurzfristigem in Verbindung gesetzt. Kein Wunder also, dass wir ständig auf der Suche nach dem Glück sind, denn in einem Moment ist es da – und dann wieder nicht. 

Der Psychologieprofessor Philipp Mayring hat sich an der Universität Klagenfurt eingehender mit den verschiedenen Zuständen des Wohlbefindens beschäftigt: Freude, Glück und Zufriedenheit. Während Freude und Glück tatsächlich eher kurzfristige  Gefühlszustände beschreiben, die mit emotionalen Hochs einhergehen, ist Zufriedenheit eine eher stabile, ruhige Gefühlslage. Der Unterschied ist, dass Zufriedenheit, im Gegensatz zu Freude und Glück, nicht situationsabhängig ist, sondern in der grundlegenden Einstellung eines Menschen zum Leben wurzelt. 

Das Tolle daran ist: Je zufriedener man ist, desto mehr Momente der Freude und des Glücks erlebt man. 

Ist der Boden gesund, kann ein Lichtermeer entstehen. 

Wie kann man das nun praktisch umsetzen? Ändere deine Gedanken. Wenn es zum Beispiel das nächste Mal regnet, denk an Karl Valentin: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

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